Alternierende Obhut - Zauberformel für eine kindsgerechte Betreuungsform?

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Am 1. Juli 2014 ist in der Schweiz der Grundsatz des gemeinsamen Sorgerechts für alle Kinder eingeführt worden, unabhängig davon, ob deren Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht. Mit der Einführung des Betreuungsunterhalts per 1. Januar 2017 hat der schweizerische Gesetzgeber auch die Möglichkeit der alternierenden Obhut ins Zivilgesetzbuch aufgenommen. Seither haben sich die Streitigkeiten von Eltern im Rahmen von Trennung und Scheidung, aber auch beim Auseinandergehen miteinander nicht verheirateter Eltern, auf die Obhutsregelung und damit auch die Frage der in diesen Fällen angemessenen Bemessung des Unterhalts verschoben. Wie geht die Praxis mit diesen oftmals schwierigen Fragestellungen um? Ist die alternierende Obhut die Zauberformel für die moderne kindsgerechte Betreuungsform? An der Tagung werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die kinderpsychologischen Aspekte der alternierenden Obhut sowie die neuen für die Praxis relevanten unterhaltsrechtlichen Fragen erörtert.

 

Fachanwältinnen und Fachanwälte SAV Familienrecht erhalten gemäss Entscheid der Fachkommission SAV 4 Credit Points bei persönlicher Teilnahme an der ganzen Tagung.

Programm

Tagungsprogramm als PDF

Sabine Brunner, lic. phil., Psychologin und Psychotherapeutin, Marie Meierhofer Institut für das Kind, Zürich, Webseite

Michelle Cottier, Prof. Dr. iur., Ordinarius für Zivilrecht an der Universität Genf, Webseite

Philipp Maier, Dr. iur., Bezirksrichter an den Bezirksgerichten Uster und Meilen, Webseite

Datum

27. August 2020

Zeit

13:15 - 17:30 Uhr
anschliessend Apéro

Veranstaltungsort

Pädagogische Hochschule Zürich

CHF 250.- (inkl. Apéro). Die Unterlagen werden in elektronischer Form zur Verfügung gestellt.

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